27 Mar 2012

Innenausstattung von Internaten

Der Traum ist wahr geworden. Nun endlich steht  das Internat dort, wo noch Wochen zuvor eine Baustelle war. Die Räume sind groß und weiß angestrichen, die Begutachtung hat die Freigabe des Internats gebilligt. Die Innenräume sind mit den entsprechenden Schulmöbeln eingerichtet. Aber noch fehlt es am Zubehör. Hierzu bieten sich die Schulhilfen von neuland.com an. Angefangen von Flipcharts, Pinwände und Moderationsmaterial über Marker, Stifte, Lernlandkarten und Whiteboards, bis hin zu Kleinmöbel wie Beamer, Rednerpulte und Ablageplatte bietet sich ein reichhaltiges Sortiment an.


Welcher Pädagoge sehnt sich nicht nach einem überschaubaren Arbeitsplatz. Während des Unterrichts muss die gesamte Aufmerksamkeit auf die Schüler und dem Unterrichtsstoffs ruhen. Jeder Handgriff muss quasi sitzen. Eine schnelle Hilfe bieten hierfür diverse Einrichtungsgegenstände an. Flipcharts helfen dabei, den Unterrichtsstoff besser zu visualisieren. Eine ähnliche Funktion hat auch die Pinwand, an der mittels Karten Begrifflichkeiten angepinnt werden können. Auch Whiteboards, die magnethaftend sind, dienen dazu, Begriffe oder visuelle Gestaltungen an die Wand haften zu lassen. Zu einem späteren Zeitraum kann das Niedergeschriebene und Gezeichnete wieder aufgenommen werden. Ein Moderationskoffer hat in seinem Inhalt die notwendigen Papiervorlagen sowie Marker und Stifte.

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Quelle: © lightpoet - Fotolia.com

Gesammelt garantieren sie, dass man den Überblick nicht verliert, wenn die Stifte an die Schüler verteilt werden, damit sie ihre Notizen auf den Papieren hinterlassen. Ein Beamer darf heutzutage quasi nicht mehr im Unterricht fehlen. Sie dient ebenfalls der Visualisierung von Themen und hat meist ästhetisch gesehen einen hohen Stellenwert.
Hingegen sind Rednerpulte und Ablageplatten nicht ein Muss im Unterricht. Gehobenen Internaten, die es sich finanziell leisten können, können diese kleinen Möbelstücke empfohlen werden. Gerade bei Schulfeiern bietet sich für den Rektor an, seine Rede vor dem Rednerpult zu halten. Und wenn neben ihm sich eine Ablageplatte befindet, kann er dort seine Rede hinlegen um der Schülerschaft Rede und Antwort zu stehen.


Neuland hat es sich zur Aufgabe gemacht, pädagogische Hilfen herzustellen. Gerade jetzt sind die Ansprüche an die Pädagogen gestiegen. Sie sollen nicht nur den Unterrichtstoff vermitteln sondern  auch die Klasse leisten, und manchmal auch auf die Bedürfnisse von Einzelnen eingehen. Hier sind die praktischen Schulgegenstände sicherlich eine gute Stütze, um den Unterricht im Fluss zu lassen.

Zum Schluss noch einmal meine Webempfehlungen für Sie:

- Schulhilfen von neuland.com

- Das richtige Internat finden

- Wofür ist ein Internat heute gut?

21 Feb 2012

Schulen in Deutschland

Bei den Lietz-Schulen handelt es sich um drei private Internate in Hessen und Thüringen, die sich den Idealen des deutschen Reformpädagogen Hermann Lietz (1868-1919) verschrieben haben. Lietz kritisierte das deutsche Schulsystem als seelenlosen Massenbetrieb, der zu wenig Wert auf familiäre und künstlerische Werte legen würde. 1898 gründete er als Gegenmaßnahme das erste Landerziehungsheim.

Das Lietz'sche Modell sieht vor, die Schüler nicht einfach Mengen an theoretischem Lernstoff auswendig lernen zu lassen, sondern ihnen Lebenskompetenz und Mut zu lehren. Die Schulbildung soll ganzheitlich sein und wird daher durch Kunst-, Sport- und Musikprogramme vielfältig ergänzt. Ein weiterer integraler Bestandteil sind praktische Arbeiten: In Lietz-Schulen bestehen sogenannte "Gilden", in denen sich die Schüler jeweils einer manuellen Tätigkeit widmen, zum Beispiel der Arbeit in der Schreinerei oder im Garten.

Das Bildungsangebot an den Lietz-Schulen ist sehr umfassend und die Abschlüsse sind staatlich anerkannt. Der Abiturabschluss ist dabei an allen drei Schulen möglich. Als besondere Leistungskurse können die Schüler Wirtschaftwissenschaften in Bieberstein sowie Informationstechnik und Wirtschaft/Verwaltung in Haubinda auswählen. Im Internat Bieberstein dürfen Schüler am Ende der Mittelstufe, die nicht direkt in die Oberstufe einsteigen wollen, zudem ein freiwilliges Bildungsjahr absolvieren.

In Hohenwehrda kann neben dem Abitur auch nur der Realschulabschluss erlangt werden, sollte dies erwünscht sein.
In Haubinda, Thüringen, sind ebenfalls neben dem Abitur Grund-, Haupt-, Realschul- und Fachoberschulabschlüsse möglich.

Eine Besonderheit der Lietz-Schulen sind die Heimfamilien. Die Schüler leben im Internet, bilden aber in Gruppen von 8 bis 12 unter der Fürsorge eines Lehrers oder einer Lehrerin Familien, die zusammen die Freizeit verbringen und das Leben mit all seinen Herausforderungen selbstbestimmt zu gestalten. Toleranz, Solidarität und Verantwortungsbewusstsein sind die pädagogischen Ziele dieser Heimfamilien. Eine weitere Besonderheit sind die sogenannten wöchentlichen "Kapellen", in denen das gesellschaftliche Leben der Lietz-Schulen gepflegt wird. Sie dienen als Treffpunkt für musisch-kulturelle als auch für politische und wirtschaftliche Diskussionsthemen.

Die Lietz-Schulen legen Wert auf Naturverbundenheit und eine gesunde Lebensweise. Alle drei Internate befinden sich daher in Schlossanlagen, die in grünen, ländlichen Gegenden liegen. Der Verbot von Alkohol und Nikotin gehört zu den Grundregeln der Schulen. Die Förderung einer gesunden Lebensweise ist in den Lietz-Schulen so wichtig wie die Lehrstoffvermittlung.

18 Oct 2011

Die 5 besten Internate in Deutschland

Manche Eltern überlegen, ihr Kind an einem Internat unterrichten zu lassen. Doch nach welchen Kriterien können die interessierten Eltern entscheiden, welche Internate für ihr Kind geeignet sind? Wichtig für die ureigenen Neigungen des einzelnen Schülers sind die Unterschiede in den verschiedenen Spezialisierungen, Bildungs- und Freizeitangeboten. Die Liste der fünf besten der insgesamt gut 250 Internate in Deutschland ist demnach:

1. Schule Schloss Salem
Das traditionsreiche und noble Salem in der idyllischen Landschaft unweit des Bodensees ist das bekannteste der Internate Deutschlands. Ein reformpädagogischer, ganzheitlicher Ansatz wird angewendet. Die bestmögliche Entwicklung der Begabungen und des Charakters des einzelnen Schülers sollen durch eine frühe musische Ausbildung, Handwerk, soziale Dienste und Sport (Segelboothafen am Bodensee) gewährleistet werden.
Ehemalige Schüler: Golo Mann und Hildegard Hamm-Brücher.

2. Internat Louisenlund
Das zweitbekannteste deutsche Internat ist Louisenlund. Die romantische Schlosslage zwischen Nord- und Ostsee an der Schlei im schleswig-holsteinischen Güby prädestiniert die Schule bis heute als Segler-Internat, was auch ihre ursprünglichen Verwendung war. Der Internatsschüler muss an einer "Gilde" für Umwelt, Gesundheit oder Ökologie im Dienst für die Gemeinschaft teilnehmen. Es wird zweisprachig unterrichtet und ein Schüleraustausch über alle Kontinente findet statt.
Bekannte Ehemalige: Albert Darboven und Max M. Warburg

3. Internat der Benediktinerabtei Ettal
Wer nach Ettal kommt, dem springt zunächst die idyllische Lage zwischen dem Skiort Garmisch-Partenkirchen und Oberammergau (Passionsfestspiele) ins Auge. Dann sieht er die bekannte Klosterkirche, wo sich das Internat des Mönchordens der Benediktiner befindet. Doch das Internat in Ettal hat mehr zu bieten. Christliche Werte und soziale Kompetenz sollen unter anderem durch Philosophie und Sport sowie körperliche Arbeit für die Erhaltung des nahen Bergwalds vermittelt werden. Jeder Schüler soll ein Musikinstrument lernen.
Frühere Schüler: Klaus von Dohnanyi und Eugen Roth

4. Landschulheim am Solling
Im niedersächsischen Holzminden arbeiten etwa 50 Pädagogen, die Lehrer und Erzieher in einer Person sind. Ungewöhnlich ist schon das Angebot an Fächern für eine moderne Managementkompetenz (Rhetorik, Selbstmanagement und analytisches Denken) und an Neigungsfächern wie Jagdkunde, Graffiti und Menschenrechte. Aber aus der Masse der Internate ragt der handwerkliche Schwerpunkt heraus. In diversen Werkstätten und Ateliers kann der Schüler tischlern, schmieden und töpfern. Zudem wird der Kontakt zu spanischsprachigen Ländern inklusive Schüleraustausch (Spanien, Mexiko) groß geschrieben

5. Kolleg St. Blasien
Am bekanntesten wurde das katholische Kolleg St. Blasien im Südschwarzwald durch den Politiker Heiner Geißler ("Jesuitenschüler"). Die Jesuiten wollten ursprünglich das gesellschaftliche Engagement und Gerechtigkeitsempfinden ihrer Internatsschüler ausbilden. Das Wissen der Schüler soll nicht hauptsächlich der persönlichen Nutzenmaximierung dienen, sondern dem Wohl der Mitwelt. Davon zeugen das philosophische Angebot und die teils verpflichtenden Teilnahmen an Schulgarten, Wetterstation oder Schülerzeitung. Eine besondere Spezialisierung ist die Musik mit Instrumentalklasse, Orchester, Chor und Big Band. Interkulturelle Kompetenzen werden durch einen regelmäßigen Austausch an Lehren und Schüler mit unter anderem China (Chinesisch als Sprache), Belgien und Litauen besonders gefördert.

Hier unsere Linktipps:
24 Aug 2011

Internat Regeln

Das Leben im Internat unterliegt den Internat Regeln. Gemeinsam miteinander den Alltag verbringen, fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl von Jugendlichen. So lernen sie ihren Standpunkt nicht nur in der Schule zu vertreten, sondern auch außerhalb davon. Welche weiteren Vorteile haben die Regeln im Internat und wo sind die Grenzen?

Internat Regeln: Vorteile, die das Zusammenleben erleichtern

Oft unterhalten sich Menschen darüber, wie schlimm es doch sei und das es kaum Freiheiten geben würde. Das kann der Fall sein, wird aber je nach Internat unterschiedlich gehandhabt. Aber selbst strenge Regeln und Disziplin erleichtern den Umgang der Jugendlichen in der Schule. Gerade junge Menschen brauchen feste Regeln, weil sie mit ihren jungen Jahren ihre eigenen Grenzen nicht kennen. Zwar gibt es auch Regeln bei den Eltern zu Hause, aber gegenüber einem Internat besteht mehr Respekt, als gegenüber den eigenen Eltern. Das ist auch oft der Grund, dass die Eltern ein Internat besuchen lassen. Nicht selten kommt es vor, dass die Jugendlichen zu Anfang einen Groll gegen ihre Eltern hegen, aber mit den Jahren erkennen Sie, dass es die richtige Entscheidung für sie war. Dennoch gibt es auch eine Vielzahl an individuellen Regeln.

Wie das Leben mit Internat Regeln aussieht

Meist werden die Schüler in Mehrbettzimmern untergebracht, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken, aber es gibt in manchen Fällen auch Einzelzimmer. Außerdem gibt es oft zusätzlich Gemeinschaftsräume wie Spielsaal oder einen Sportplatz oder eine Sporthalle. Es gibt feste Schulzeiten für die Schule und auch feste Zeiten für Frühstück, Mittagessen und Abendessen. Zusätzliche Angebote, die in der Freizeit genutzt werden können, stehen beispielsweise als Spielsaal oder auch als Computerraum zur öffentlichen Verfügung. Das Wahrnehmen der Angebote ist selbstverständlich freiwillig, aber es lohnt sich und sollte zumindest einmal ausprobiert werden.


Internat Regeln, die manchmal erdrückend sein können

Wie die Regeln von den Jugendlichen in der Schule wahrgenommen werden, hängt von jedem selbst ab. Auch die Internat Regeln empfindet jeder anders. Ein so „geregeltes“ Leben zu führen, kann einem in bestimmten Situationen sprichwörtlich die Luft zum Atmen nehmen. Es kommt ab und zu vor, dass sich der eine oder andere Schüler in der Schule mehr Freiraum und Zeit für sich wünscht. In so einem Fall empfiehlt es sich, mal eine Zeit lang sich bei seinen Betreuern abzumelden, um beispielsweise die eigenen Eltern zu besuchen und nicht den Internat Regeln unterworfen zu sein. In vielen Fällen hat sich die Stimmung bei der Rückkehr in die Schule im Internat gewendet und der Jugendliche ist wieder voller Energie und Tatendrang.

12 Aug 2011

Anzeige wegen Abi-Streich

Für einen Abiturientenjahrgang aus Neumarkt hat der Abi-Gag ein böses Nachspiel gezogen. Die Schülerinnen und Schüler verteilten in der Aula tausende Schnipsel Papier und stellten Plastikbecher gefüllt mit Wasser auf die Treppen ihrer Schule. Als Krönung hinterließen sie ein Schreiben, in dem sie sich für das Chaos entschuldigten.

Am darauffolgenden Tag machte dann der Hausmeister die böse Entdeckung des Durcheinanders. Die Direktorin erwies sich als nicht besonders verständnisvoll und sprach davon, dass sie sehr enttäuscht von den Abiturienten gewesen sei. Als Konsequenz erstattete sie wegen Hausfriedensbruchs Anzeige gegen unbekannt.

Der vermutliche Auslöser dieser Reaktion war die erst kürzlich vollzogene Renovierung des Gebäudes und der Inneneinrichtung. Des weiteren sorgte man sich um den Ruf der Schule, da zu dem Zeitpunkt ein Austauschprogramm mit einer chinesischen Schule stattfand.

Aufräumen mussten natürlich die Kleinen, mit der Hilfe des Hausmeisters. Als die Polizei eintraf, um eine Begutachtung des Schadens zu machen, war natürlich alles schon aufgeräumt und blitze blank. Wollen wir hoffen das nicht noch andere Schulen aus den Abi-Streichen ihrer Schüler solche Aktionen starten.

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